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Verantwortung

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“

Ich engagiere mich seit 2012 aktiv dafür, dass wir gemeinsam mehr Verantwortung für unsere Lebensgrundlagen übernehmen.

Dabei entstanden sind u.a. folgende Initiativen/Aktionen (Auflistung ausgewählter Punkte antichronologisch):

Demos gegen Glyphosat: Am 22.11.2017 „bewaffnet“ mit Trommeln und einem Plagiats-Gutachten zur Glyphosat-Bewertung vor dem Gütersloher Kreis-Büro der CDU – dennoch wurden wir von den Vertretern der CDU für unseren friedlichen Protest gelobt. Diese Aktion wurde bundesweit von Campact organisiert und lokal von Marlies Weihrauch initiiert.

„Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr unsere Umwelt versaut!“ – Protest vorm CDU-Büro. Foto von Wilfried Weihrauch

Selber Kontext, andere Zeit: Teilnahme an „Wir haben es satt!“-Demo am 21.01.2017 in Berlin

 

Faires Theater: Mit dem Verein fairleben Gütersloh haben wir ein Konzept für Schüler entwickelt, im Rahmen eines Theaterstücks über die Herstellung eines T-Shirts selbst in die Rolle von Baumwollpflücker*in, Weber*in, Näher*in, Fabrikbesitzer*in, Auftraggeber*in etc. zu schlüpfen. Bezahlt wird die jeweilige Leistung mit einem Stück Kuchen entsprechend der realen Verhältnisse bei unfairer Produktion (globaler Kapitalismus / „Freihandel“): Leider sehen die einfachen Arbeiter trotz zahlreicher Überstunden hier nicht viel mehr als ein paar Krümel, die nicht zum Leben reichen. Daneben wird über Alternativen gesprochen und was jeder zur Verbesserung beitragen kann. Am 17.11.2017 wurde das Stück zum Dritten Mal mit einer 4. Schulklasse aufgeführt. Tip zum Nachmachen: Die Gruppe teilen – so kann mit einer Hälfte das Stück geprobt werden, die andere kann z.B. Logos von fairen Initiativen malen und schließlich Publikum für die ersten Aufführung sein. Danach kann die andere Gruppe auch nocheinmal das Stück einproben und spielen. Variante: Beim zweiten Mal wird die Produktion auf „fair“ umgestellt (das wird aber von der Zeit her sportlicher – Kernaussagen der einzelnen Rollen können auf Karten geschrieben werden, um die Einübzeit zu reduzieren). Viel Spaß beim Nachmachen!
P.S.: In Gütersloh kann dieses Format über das „Kulturstrolche-Programm“ des Gütersloher Kulturamts gebucht werden.

Bau einer fahrradbetriebenen Carrerabahn als Aktionsstand im Auftrag für den Kreisverband die Grünen Gütersloh für die Wahlkämpfe zur Landtags- und Bundestagswahl 2017. Es macht Spaß, einen fühlbaren Bezug zur Energieerzeugung zu bekommen – neben Themen rund um Energie lässt sich hierüber ebenso ins Gespräch kommen zu Fahrrad/Verkehr, Klima. Demnächst folgt ein ausführlicheres Video hierzu.

Protestkundgebung im Rahmen der Erörterung des Antrags zur Erweiterung von Europas größtem Schlachthof am 12.07.2017, mit anschließender tagesfüllenden Diskussion mit über einem Dutzend Verwaltungsangestellten der Stadt Rheda-Wiedenbrück bzw. Kreis Gütersloh, sowie einem Vertreter der Firma Tönnies. Die Beiträge diverser Einwender und mir sind hier verewigt: 2017_08_14 Protokoll_Eroerterungstermin_Toennies_Erweiterung (PDF, 193 KB).

Theaterstück zum Thema Vegetarismus in Anlehnung an Marc Uwe Kling’s „Ich vermisse nichts“ aus „Die Känguru Offenbarung“ im Café fairleben zur LangenNachtderKunst im Mai 2017. „Kling hat diverse kapitalismuskritische Bücher geschrieben, die sich total gut verkaufen.“ Einen Einblick in die Werke des Berliner Kleinkünstlers zum Anhören gibt es auf marcuwekling.de/kram

Engagement in der Gemeinwohl-Ökonomie seit Gründung des Energiefelds Bielefeld im Nov 2015, AG Bilanz und Beratung. U.a. habe ich eine Podiumsdiskussion zum ethischen Welthandel an der Uni Bielefeld moderiert, im Anschluss an die Buchvorstellung von und mit Christian Felber. Es folgt ein beispielhaftes Bild von einem Infostand der GWÖ im Rahmen des Konstantin Wecker Konzerts am 19.10.2017. Infos zur GWÖ gibt es hier auf meiner Seite.

Organisation von verschiedenen Dokumentarfilmvorführungen mit einem breiten Bündnis an Partnern, um wichtigen Filmen die Reichweite zu geben, die sie verdienen (Auftraggeber: Programm- & Filmkunstkinos bambi & Löwenherz Gütersloh). Nachfolgend als Beispiel das Pressefoto zum Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“ im Mai 2015.

Ausstellung zu Bio-Lebensmitteln im Café fairleben zur LangenNachtderKunst im Mai 2015 (Mit Unterstützung von: bio-nichtbio.info). Im Hintergrund gab es Klangkollagen mit meinen Naturschallwandlern.

Mitgründung des gemeinnützigen Vereins „fairleben Gütersloh“ im Dez 2013 – Lokales Netzwerk an Initiativen und Aktiven u.a. für Umweltschutz. Infos auf: fairlebengt.de

Aufmerksam auf die Gruppe von Aktiven in Gütersloh wurde ich zuerst in 2012 über die Idee der „Transition Towns“ – Stadt im Wandel. Zu dieser Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit den Auswirkungen unseres Alltags auf die Umwelt und wollte etwas ändern. Das 2012 erschienene Buch „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome“ war einer der Auslöser hierzu. Es zeichnet ein recht düsteres Szenario unter den Annahme, dass alles so weiterlaufe wie bis 2012. Hier und dort kommen heute Ideen und Arbeiten hoch, die Hoffnung geben, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie in diesem Buch beschrieben. Und so kann ich wärmstens empfehlen, sich eine (nicht zu viele) Aufgabe(n) vorzunehmen (erfahrungsgemäß erreicht man oft in Gruppen mehr) oder eine Initiative finanziell zu unterstützen, um ein Teil der Lösung zu sein. Dies gibt mir Sinn.